“Sei immer auf alles vorbereitet!”

So lautet mein Spruchband für den diesjährigen Jahresbeginn. Eigentlich sollte man dies ja immer beherzigen, aber wettertechnisch jetzt besonders.

Wie gehe ich mit dem Wetter als Pendler um.

Am Abend zuvor schaue ich mir die Wetterkarten in den Nachrichten an um eine erste Tendenz zu haben wie es am nächsten Tag werden wird.
Morgens, nachdem der Wecker klingelt, ist der erste Griff zum Smartphone um die Wetter Apps zu studieren. Ja, man sollte durchaus mehrere nutzen, denn genau ist nicht wirklich einer.
Wenn sich aber, so wie heute die meisten Wetter Apps sicher sind, das es mit maximal 1 Stunde regen bei mir vor der Haustür getan ist und der Tag insgesamt mehr als trocken aussieht, dann ziehe ich mir für die 5 Minuten Fahrt bis zur Bahn keine Regensachen an.
Dies war eine krasse Fehleinschätzung und Entscheidung meinerseits.
Der Regen bis zur Bahn war zwar da, aber als ich in Köln ankam war von der vorhergesagten Wetterlage (Kein Regen) weit und breit vor Starkregen mit Graupellschauer und Hagel nichts mehr zu sehen. Also beschloss ich mit der Bahn bis Bonn weiter zu fahren. Denn ohne Regensachen hätte es einfach keinen Sinn gemacht jetzt lozsuradeln.
Das war meine beste Entscheidung des Tages. Denn unterwegs sah ich aus dem Fenster der Bahn und ich war erstaunt über die ungewohnte Helligkeit die, wie ich dann sah, durch Schnee verursacht wurde.
Die Fotos meiner commuter Kollegen die sich wagemutig und im Gegensatz zu mir angemessen anzogen, haben mir dies dann gestätigt. Schneefotos.

Fazit:

Im Januar IMMER Regensachen dabei haben oder bereits anhaben. Wenn du es nicht brauchst, sei froh. Wenn du es brauchst, sei ebenso froh das du es mitgenommen hast.