KW02 / 2018

Veröffentlicht von pascal am

Die Woche stand immer noch ganz im Zeichen des Hochwassers. Allerdings in allen höhen und tiefen. Das zum Wochenausklang sinkende Hochwasser legte viele Radwege wieder frei, die ich in der letzten Woche noch meiden musste. Am Dienstag musste noch weit umfahren werden und der morgen begann mit einer aufregenden Tour durch die frühe und zum Glück noch wenig befahrene Kölner Innenstadt. Also die 4 spurige Stadtstrasse. Der Treffpunkt mit den Kölner Radlern ist gen Südstadion gewandert und als ortsunkundiger durfte ich mich durch einen mir völlig unbekannten Grüngürtel, den Vorgebirgspark, führen lassen bevor es auf die Landstrasse gen Bonn ging.

Inbegriffen war auch ein Ausflug durch die Randbezirke von Köln und Bonn die ich noch nie gesehen, geschweige von gehört habe. Ruppige Feldwege und diverse Querungen der A555 inbegriffen. Eine spannende Tour die aber auch anstrengend ist. Denn als Pendler ist man ja auch gedanklich auf die gewohnte Strecke eingefahren und fährt diese auch fast blind. Jede Änderung oder Alternativstrecke ist eine willkommen Abwechslung, aber wenn die gesamte Strecke sich ändert und in vollkommen unbekanntes Gelände führt, ist das echt anstrengend.

Allerdings kann es manchmal auch ganz schön sein, wenn die Strecke stimmt. Ein Kölner Pendler zeigte mir eine alternative Strecke auf der rechtsrheinischen Seite durch die Felder auf asphaltierten Strecken. Sehr ruhig und entspannt. Die Strecke habe ich mir für den Sommer vorgemerkt. Auf dem Weg gab es auch schöne Aussichtspunkte auf das Hochwasser und man hatte das Gefühl der Rhein hat seine breite mindestens verdoppelt.

 

Zum Freitag hin sind die Wege an der Promenade in Köln und Bonn komplett besenrein dem Verkehr wieder übergeben. Nur zwischendurch sind einzelne Abschnitte noch unter Wasser. Wesseling und Graurheindorf zum Beispiel. Dies habe ich zum Wochenausklang mal getestet und wurde mit Sackgassen und schlammigen Umwegen “belohnt”.

 

Technisch habe ich diese Woche auch etwas neues gewagt und das BB30 Innenlager, umgangssprachlich auch “Tretlager” genannt gewechselt. Die neuen Lager habe ich bei ekugellager gekauft und mit dem Icetoolz Werkzeug was im Dezember im Angebot war, bin ich den alten knarzenden Lagern zu Leibe gerückt. Die SI2 Spindel habe ich mit dem Dremel noch etwas vom Dreck befreit. Leider knackt es immer noch ein klein wenig im Lager und ich befürchte es kommt vom Spiel und Dreck zwischen Lager und Sicherungsring. Da muss ich wohl nochmal ran um den feinen Rheinsand der sich dort fängt ordentlich den garaus zu machen.

 

Insgesamt habe ich die Woche an drei Tagen 362 km Arbeitsweg auf dem Rad verbracht.

 


0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

%d Bloggern gefällt das: